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Im Bereich Holzhaus gibt es verschiedene Typen mit unterschiedlichen Merkmalen. Es wird unterschieden in Wohnblockhäuser, dem Holzrahmenbau, den Mischbauweisen mit Holz, der Holzskelettbauweise und der Tafelbauweise.
Das Wohnblockhaus ist von allen oben genannten die älteste der Bauformen. Diese Blockbauweise ist eine Vollholzkonstruktion aus Balken und Bohlen. Sie kann aber auch aus mehreren Lagen übereinander miteinander vernagelten Brettern bestehen. Als dritte Variante bietet sich dann noch die mehrschalige Konstruktion mit einer Kern-, Außen- und Innendämmung an. Um die Fugen perfekt abzudichten werden die Rundhölzer konkav ausgefräst. Anschließend werden sie übereinandergestapelt. Danach erfolgt die Verzahnung oder Überlappung mit den Zwischenwänden an den Hausecken oder am Stoß. Durch Blockbohlen werden die Wände miteinander verbunden und in derselben Weise überlappt wie auch die Hausecken. Zur zusätzlichen Dämmung kommen dann Filze und Mineralwolle zum Einsatz.
Die Variante der Holzskelettbauweise ist eine andere Bezeichnung für das Fachwerkhaus. Architekten und Zimmerleute bezeichnen diese Bauart auch als Ständerbauweise. Das Skelett des klassischen Fachwerkhauses ist engmaschiger als bei der Ständerbauweise. Diese hat große Abstände zwischen den Holzpfeilern, welches das Bauwerk ausmacht. Die Großrasterkonstruktion besteht aus der „Rähme“, den horizontalen „Schwellen“ und den senkrechten Ständern. Sie sind die tragenden Teile der gesamten Konstruktion. Durch den Einbezug der anderen nichttragenden, raumschließenden Elemente können vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten entstehen.
Die Ausfachungen im klassischen Fachwerkbau wurden mit Ziegeln und Lehm ausgefüllt. Heutzutage kommen moderne Dämm-Materialien zum Einsatz. Diese werden von außen verputzt oder mit Riemchen versehen. Bei der Holzskelettbauweise haben die Außen sowie Innenbekleidungen keine tragende Funktion, was sich als Vorteil erweist. Denn so können die Trennwände überall aufgestellt werden und auch wieder entfernt. Somit kann der Grundriss sehr variabel und auch flexibel gestaltet werden. Die Wände können mit Glafronten versehen werden. Ausserdem können sie gedämmt, verklinkert und ausgemauert werden.
1. Der Holzrahmenbau ist am meisten verbreitet in der Holzbauart. Hier bestehen die Wände aus Ständern. Diese sind mit Holzwerkstoffen, dies können Spanplatten, Bau-Funrniersperrholz, Vollholz, Mehrschichtplatten oder OSB Platten sowie Gipslatten sein, bekleidet werden.
Im Gegensatz zur Ständer- oder Skelettbauweise tragen diese die Last mit. Während der Fabrikherstellung wird das einzelne Wandelement bereits auf einer Seite beplankt.